B-Wurf

Drumbuck´s Bokar (Glücksbringer)
B-Wurf – Die wilden 12 mit Grün im Herzen

rhodesian ridgeback welpen nrw

Unser B- Wurf Rüde: Nemoyo Wango Amore Rio Reiser  (Alexandra Blaumann)

Mit Rio haben wir einen perfekter Partner für unsere Stammhündin Zorga gefunden.
Rio ist ein mittelgroßer, knochenstarker
und muskulöser Rüde. Er hat ein kräftiges und sportliches Exterieur.
Durch seine regelmäßigen Trainingseinheiten am Scooter ist Rio ein durchtrainierter Ausdauerathlet mit einer übermäßig gut trainierten Hinterhand, die seinen raumgreifenden Schritten im Trab und Galopp den nötigen kraftvollen Vorwärtsschub verleiht, wie man es sich nur wünschen kann.

Dazu kommt sein ausgeprägter Arbeitswille, der ihn somit prädestiniert als Sporthund am Scooter oder im Cani Cross eingesetzt zu werden. Er hat einen leichten Jagdtrieb, ist jedoch jederzeit lenkbar und frei von jeglichen Aggressionen. 
Ich habe Rio als einen überaus charmanten und liebenswerten Ridgeback Rüden kennengelernt, der seiner Besitzerin Alex viel Freude macht und nicht nur als Sportkamerad, sondern auch als vollwertiges Familienmitglied immer zuverlässig und loyal an ihrer Seite steht. Für uns gab und gibt es keinen besseren Zuchtpartner als Rio.

Die 12 Welpen aus dieser Verpaarung sind bereits jetzt schon vielversprechende kleine Herzräuber, die scheinbar sowohl bei den charakterlichen, als auch bei den körperlichen Eigenschaften nur die besten Gene von Zorga und Rio abgegriffen haben! Ich danke Alex, dass sie uns Nemoyo Wango Amore Rio Reiser zur Verfügung gestellt hat. Ein Traum ist für uns damit in Erfüllung gegangen.

Hündin: Ndoki Got 2 Love my Zorga Girl

Am 24.09.2017 ist unser langersehnter B-Wurf angekommen. Es war eine lange Nacht und ein noch längerer Tag. Zorga hat insgesamt 13 Welpen ausgetragen. 9 stramme Buben und 4 noch strammere Mädels umfasste unser B-Wurf.

Ich danke meiner Freundin Heike und meiner Freundin und Züchterkollegin Bettina Schalk (www.southafricanroots.de) und unserer Tochter Helen, welche uns als Hebammenteam zur Verfügung standen. Zusammen mit Zorga waren wir schon bald nach einsetzen der Wehen ein eingespieltes Team.

Der erste Welpe war eine Hündin mit 510 g Geburtsgewicht (Frau Lila), sie hat sich viel Zeit gelassen und kostete Zorga viel Kraft sie endlich auf die Welt zu bringen. Danach ging es Schlag auf Schlag weiter, nach 7 Welpen gab es eine ausgedehnte Verschnaufspause, bevor es dann nach einiger Zeit weiter ging. Es folgten nochmal 6 Welpen. Eine letzte Hündin Nr. 14 kam leider tot zur Welt.

Nachdem alle Welpen zur Welt gekommen waren, wurde das in der Wurfkiste geschäftige und manchmal sehr hektischeTreiben während der Geburt auf ein ruhiges, langsames und harmonisches miteinander kuscheln, putzen, schlafen und trinken runtergefahren. Zorga hat sich während der Geburt und den manchmal damit verbundenen Unwegbarkeiten unglaublich gut geschlagen. Trotz ihres jungen Alters von drei Jahren war sie sehr souverän im Umgang mit all den neuen Gegebenheiten. Es lief nicht immer alles nach Plan, aber Zorgas immer zuversichtliche Einstellung, ihr manchmal bestimmender Blick, ihr bedingungsloses Vertrauen und ihre zu jedem Zeitpunkt gegebene Gelassenheit waren eine große Hilfe und haben viele Dinge einfacher gemacht.

Sofie machte sich nicht nur als ausgezeichnete Welpenhilfe und einfühlsame Pflegerin von Zorga unersetzbar, sondern sie hat sich, während der Geburt, vor der Wurfkiste, als unbezahlbarer Indikator rausgestellt.

Hat sie gelassen davor gesessen, wußten wir, dass der nächste Welpe noch nicht so schnell kommen würde. Wurde sie jedoch unruhig und penedrant quengelig, so wußten wir, dass der nächste Welpe unmittelbar zur Welt kommen würde. Das nenne ich mal eine wirkliche „Instinktsicherheit“ par excellence!

In der dritten Woche sind wir leider durch die Gabe eines Wurmkur-Medikaments in völlige Schieflage geraten. Sofie quittierte die Wurmkurgabe mit heftigem Durchfall und Erbrechen- vier volle Tage war sie in einem völlig desolatem Zustand und lag nur apathisch in ihrem Sessel. Sie rührte kein Futter mehr an und befand sich sichtlich in einem elendigen Zustand. Zorga hatte – Gott sei Dank – keine Reaktion.

Aber auch mehrere Welpen hatten plötzlich keinen Appetit mehr und fingen an zu erbrechen. Zusammen mit unserer Tierärztin zogen wir alle Register; zwei Tage und zwei Nächte haben wir gekämpft und versucht alles zu geben. Wir hatten wenig Schlaf und vergossen viele Tränen, schwankten zwischen Hoffnung und Verzweiflung, um letztendlich doch den Kampf zu verlieren…

Unser Herr Grün, hat es nicht geschafft, alle Anstrengungen waren vergebens, wir mussten ihn, schweren Herzens, viel zu früh über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Einen Welpen bei der Geburt zu verlieren, tat schon weh- einen gesunden Welpen nach intensiven zwei Wochen wundervollster, innigster Welpenzeit in einem solch kläglichen Zustand zu erleben, schmerzte unendlich und war eine Erfahrung, auf die wir gerne verzichtet hätten.

Nach dieser Krise ging es zusehends wieder bergauf. Alle haben sich wieder erholt und sich zu prächtig, munteren und tobenden Welpen entwickelt.

Durch die intensive rundum Betreuung unserer Welpen haben sich kleine, sehr anhängliche Welpen Persönlichkeiten heraus geformt. Alle haben einen ganz individuellen Charakter entwickelt, aber eines haben alle gemeinsam: ein ausgesprochenes Bedürfnis mit uns zu kuscheln! Sie suchten alle sofort und ohne Ausnahme unsere Nähe, sobald wir den Welpenauslauf betraten, wollten alle aktiv,  intensiven Körperkontakt mit uns und warteten zusehends auf ihre ganz eigene Ansprache und persönliche Begrüßung.
Ein kräftiger Stubs Nase an Nase seitens der Welpen ließ unser Herz buchstäblich überquellen vor Glückseligkeit.

Alle Welpeneltern mit und ohne Kinder haben uns im Laufe der vierten Woche besucht und waren nach dem ersten Kennenlernen genauso begeistert wie wir über die wundervolle Entwicklung unserer Welpenschar.

Der Innenbereich wurde von den Welpen bis in jede Ecke ausgekundschaftet und auch der Outdoor-Bereich wurde zum Ende der vierten Woche erobert. Wir haben viele Autofahrten ohne Probleme gemeistert, laute Geräusche durch Staubsauger, Akkubohrer, Stichsäge, Hammerschläge, Mixer oder aber zerknallende Luftballons, waren keiner besonderen Aufregung mehr zuzuordnen.

Gemeinsam mit unseren Welpeneltern haben wir 9 wundervolle Wochen in der Wurfkiste verbracht bis zur Wurfabnahme, bei der  lediglich 3 fehlende Ridge festgestellt wurden. Ansonsten waren keine weiteren Abweichungen vom Rassestandard festzustellen, was mich als Züchterin mehr als zufrieden stellte.

Es sei aber festzuhalten, dass unsere drei ridgelosen Ridgebacks vom Wesen wirklich aussergewöhnlich sind. Alle drei sind unfassbar anhänglich, von eindrucksvoller Schönheit und von beeindruckendem Charakter. Rhodesian Ridgeless sind unter den Ridgeträgern etwas ganz Besonderes- und manch einer der Welpeneltern die anfänglich undbedingt einen Ridge haben wollten, schwenkten nach der Erstbesichtigung voller überzeugter Verliebtheit um auf ridgeless Ridgebacks. Traumhaft diese Welpen und Traumhaft solch Welpeneltern gefunden zu haben!

 

 

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